Gernot Blümel

Privater Gitarrenunterricht & EFT Practitioner

Wohin mit all dem Stress? (Part 1) 27.04.2018

Eigentlich sind Stress und die damit verbundenen Reaktionen ja eine super Sache. Sie helfen uns, in gefährlichen Situationen wach zu sein und schnell handeln zu können. Der Herzschlag erhöht sich, die Muskeln spannen sich, alle möglichen Hormone werden ausgeschüttet, man entleert sich noch schnell, um unnötigen Ballast abzuwerfen und bereit für den Angriff oder die Flucht zu sein und dann steht man dem Säbelzahntiger gegenüber.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Wie wahrscheinlich ist es denn, heute im Büro oder zuhause vor dem Fernseher von einem prähistorischen Tier angefallen zu werden?

In wie vielen lebensbedrohlichen und gefährlichen Situationen finden wir uns denn heute wieder? Unser Hirn unterscheidet nicht. Stress = Stress (in seiner negativen Form, also Disstress) – wir reagieren auf Stress in der Arbeit, in der Familie und in unserer Freizeit (ja, auch in unserer Freizeit stressen wir uns!) genauso, als würde der Säbelzahntiger vor uns stehen.

Der entscheidende Unterschied ist, dass unsere Vorfahren diesen Stress unmittelbar abbauen konnten: Entweder gelang die Flucht (= Erfolg) oder sie besiegten das Tier (= Erfolg) oder sie wurden gefressen (= in dem Fall gab’s dann auch keinen Stress mehr). Aber wie gelingt es uns heute, unseren Stress abzubauen?

Klar, im besten Fall können wir die körperliche Komponente des Stress mit Sport oder anderen Aktivitäten abbauen, die uns körperlich fordern und auspowern (= Flucht oder Angriff). Aber was ist mit dem, was in unserem Hirn und in unseren Emotionen steckt? Wie bauen wir das ab? Immerhin ändert sich ja durch Sport nicht unsere Gesamtsituation, die uns stresst. Am Montag MÜSSEN wir wieder ins Büro, wir MÜSSEN Leistung bringen, wir MÜSSEN mit unseren Partnern streiten, diskutieren und Lösungen finden, und im Urlaub MÜSSEN wir ja was ganz Tolles, Erzählenswertes machen.

Kopfschmerzen, Verspannungen, Probleme mit der Verdauung, Schlafprobleme, nervöse Zustände, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Gelenksschmerzen, ständige Erkältungen, Allergien, Süchte, … all das sind die langfristigen Auswirkungen des Umstands, dass es uns nicht gelingt, den psychischen Stress abzubauen und auszuleiten.

Mit EFT geht das. Und zwar ziemlich leicht und beeindruckend schnell. Und nicht in der Form – das ist das Wichtigste – dass wir etwas unterdrücken oder runterschlucken, wie wir es gelernt haben, sondern indem der Stress neutralisiert wird und man wieder „zu sich“ kommt – sich also nicht permanent dem Säbelzahntiger gegenübersieht.

Schon lang bestehende Stressfaktoren werden aufgelöst, genauso wie akute Stressbelastungen, und man lernt wieder den positiven Stress (also den Eustress) vom negativen zu unterscheiden und für sich zu nutzen.

Sich nicht mehr wie die nächste Mahlzeit des Raubtiers zu fühlen in seinem Leben – das ist doch eine Idee, oder?

Probier’ es aus – du wirst es nicht bereuen. Ich helfe dir, deine Stressfaktoren zu entdecken und aufzulösen und zeige dir, wie du es auch selbst schaffen kannst, in deinem Leben mehr Ruhe und Entspannung zu erlangen.

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